Was hinter meinen Preisen steckt (Stoffe)
Feelines Stoffe in Eigenproduktion
Feelines Stoffe in Eigenproduktion
Manche Stoffe bei Feeline kannst du nicht einfach irgendwo als Meterware kaufen.
Sie entstehen als Eigenproduktionen für Feeline.
Aber was bedeutet das eigentlich?
Denn natürlich stehe ich nicht selbst an einer großen Stoffdruckmaschine und stelle auch den Grundstoff nicht eigenhändig her. 😊
Wenn ich bei Feeline von einer Eigenproduktion spreche, bedeutet das:
Ich stelle einen Stoff gezielt für Feeline zusammen und lasse ihn nach meinen Vorgaben produzieren bzw. bedrucken.
So entstehen Stoffe, die bewusst zu Feeline, meinen Kleidungsstücken und meiner kleinen Stoffwelt passen.
Von der Idee zum fertigen Stoff
Eine Eigenproduktion beginnt lange bevor daraus ein Pullover, eine Hose oder ein Kleid wird.
Am Anfang steht erst einmal eine Idee.
Welche Motive möchte ich verwenden?
Welche Grundfarbe passt dazu?
Wie groß sollen die Motive auf dem Stoff erscheinen?
Welche Farben harmonieren miteinander?
Und vor allem: Passt der Stoff überhaupt zu Feeline?
Manchmal stammen die Motive von Illustratorinnen oder Designstudios, von denen ich die entsprechenden Nutzungsrechte erwerbe.
Dann beginnt für mich die eigentliche Gestaltung.
Ich entscheide beispielsweise über Hintergrundfarben, Anordnung, Motivgröße oder die Zusammenstellung eines Designs und lasse daraus anschließend einen Stoff für Feeline drucken.
So kann aus einem wunderschönen Motiv ein Stoff entstehen, der genau zu meiner Vorstellung passt.
Eigenproduktion bedeutet nicht automatisch „selbst illustriert“
Das möchte ich ganz bewusst transparent sagen.
Nicht jedes Motiv auf meinen Eigenproduktionen wurde von mir selbst gezeichnet.
Ich arbeite auch mit Motiven von Illustratorinnen und Designstudios, deren Designs ich rechtmäßig erwerbe und für meine Stoffproduktionen verwenden darf.
Die kreative Arbeit dieser Künstlerinnen und Künstler soll dabei genauso wertgeschätzt werden wie meine eigene Arbeit.
Bei den jeweiligen Stoffen und Kleidungsstücken gebe ich deshalb – soweit vorgesehen und möglich – an, von wem das verwendete Motiv stammt.
Meine Eigenproduktion entsteht anschließend daraus, dass ich den Stoff für Feeline zusammenstelle, Farben und Gestaltung auswähle und ihn speziell für mein Label produzieren lasse.
Warum ich eigene Stoffe produzieren lasse
Ganz einfach:
Weil Stoff für mich nicht nur Material ist.
Ein Stoff entscheidet ganz wesentlich darüber, wie ein fertiges Kleidungsstück wirkt.
Ich liebe besondere Motive, harmonische Farben und Stoffe, bei denen ich schon beim Anschauen weiß:
Daraus möchte ich etwas nähen.
Mit Eigenproduktionen kann ich Stoffe gestalten lassen, die genau zu meiner Vorstellung von Feeline passen.
Nicht nach dem Motto:
„Was gibt es gerade günstig zu kaufen?“
Sondern:
Was möchte ich daraus entstehen lassen?
Kleine Mengen statt riesiger Produktion
Feeline ist kein großes Modelabel.
Feeline bin ich.
Deshalb bestelle ich auch keine hunderte oder tausende Meter Stoff.
Meine Eigenproduktionen entstehen in vergleichsweise kleinen Mengen.
Und genau das macht einen großen Unterschied.
Große Unternehmen können riesige Stoffmengen bestellen und dadurch ganz andere Einkaufspreise erhalten.
Bei kleinen Produktionsmengen ist der Preis pro Meter deutlich höher.
Bei meinen Eigenproduktionen liege ich – abhängig von Stoffart und Bestellmenge – teilweise bei ungefähr 16 bis 27 € pro Meter.
Hohe Mengenrabatte gibt es häufig erst, wenn deutlich mehr Meter eines Designs bestellt werden.
Diese Mengen brauche ich als kleines Label aber meistens nicht.
Ich möchte nicht zehn, zwanzig oder noch mehr Meter eines Stoffes kaufen, nur damit der einzelne Meter günstiger wird und anschließend jahrelang Stoffberge lagern.
Ich produziere lieber bewusst und in Mengen, die zu Feeline passen.
Stoffdruck in Deutschland
Auch beim Produktionsort treffe ich bewusst Entscheidungen.
Meine Feeline-Eigenproduktionen lasse ich – soweit bei der jeweiligen Produktion so angegeben – in Deutschland bedrucken.
Das ist häufig teurer als eine Produktion im Ausland.
Für Feeline ist der Preis aber nicht das einzige Entscheidungskriterium.
Mir sind kurze und nachvollziehbare Wege, Qualität und eine Produktion wichtig, hinter der ich stehen kann.
Bereits bei meiner Preisgestaltung spielt dieser Punkt eine große Rolle: Viele meiner Stoffe kosten deutlich mehr als günstige Meterware, gerade weil ich bewusst auswähle, welche Materialien ich verkaufe und wo sie bedruckt werden.
Qualität beginnt beim Grundstoff
Ein schönes Motiv allein macht noch keinen guten Stoff.
Deshalb achte ich auch auf das Material, auf dem gedruckt wird.
Je nach Stoffart verwende ich beispielsweise Stoffe aus Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) oder Materialien, die nach OEKO-TEX® STANDARD 100 geprüft sind.
Welches Material bei einem konkreten Kleidungsstück verwendet wurde, findest du immer in der jeweiligen Produktbeschreibung.
Denn gerade Kleidung liegt viele Stunden direkt auf der Haut.
Deshalb möchte ich nicht nur einen Stoff, der schön aussieht.
Ich möchte einen Stoff, den ich gerne anfasse, vernähe, verkaufe und selbst tragen würde.
Und genau das tue ich auch:
Aus vielen meiner Stoffe entstehen nicht nur Kleidungsstücke für meinen Shop, sondern auch Kleidung für mich und meine Familie.
Warum eine Eigenproduktion mehr kostet
Bei einer Eigenproduktion bezahle ich nicht nur „ein Stück Stoff“.
Dahinter können unter anderem stecken:
Motiv- und Nutzungsrechte.
Die Vorbereitung und Zusammenstellung des Designs.
Probedrucke oder Muster.
Die eigentliche Stoffproduktion und der Stoffdruck.
Kleinere Bestellmengen.
Versandkosten.
Und natürlich der hochwertige Grundstoff selbst.
Nicht jede Produktion verursacht exakt dieselben Kosten.
Aber eines haben sie gemeinsam:
Eine kleine Eigenproduktion kann preislich nicht mit industriell produzierter Meterware in riesigen Mengen konkurrieren.
Und das soll sie auch gar nicht.
Dafür entsteht etwas Besonderes
Ich möchte nicht möglichst viele verschiedene Stoffe möglichst billig einkaufen.
Ich möchte Stoffe auswählen und entstehen lassen, die ich wirklich liebe.
Manche Feeline-Eigenproduktionen wird es deshalb nur für eine begrenzte Zeit geben.
Wenn eine kleine Stoffmenge vernäht ist, ist sie möglicherweise zunächst – oder auch dauerhaft – nicht mehr verfügbar.
Das macht aus einem Kleidungsstück natürlich kein „Unikat“, solange aus demselben Stoff mehrere Stücke entstehen.
Aber es macht daraus eine kleine, bewusst produzierte Serie, statt anonymer Massenware.
Vom Stoffgedanken bis zum fertigen Kleidungsstück
Und genau das liebe ich an Feeline besonders.
Am Anfang gibt es vielleicht nur ein Motiv, eine Farbe oder eine Idee in meinem Kopf.
Dann entsteht daraus ein Stoff.
Und irgendwann liegt genau dieser Stoff auf meinem Zuschneidetisch.
Ich schneide ihn zu, kombiniere Bündchen und Farben, nähe daraus ein Kleidungsstück und schicke es schließlich zu einem Menschen, der es tragen wird.
Für mich ist das viel mehr als:
Stoff bestellen.
Zuschneiden.
Nähen.
Es ist der Weg von einer Idee bis zum fertigen Lieblingsstück.
Und genau deshalb gehören meine Eigenproduktionen so sehr zu Feeline.
Sie sind ein Stück meiner Stoffwelt – eigens für Feeline zusammengestellt und mit ganz viel Freude weiterverarbeitet.


